Transsensus

Transsensus – ein Weg, das Körper- und Raumgefühl zu entwickeln, die Muskelspannung zu regulieren und den Atemraum auszuweiten

Der Begriff Transsensus (geprägt von Prof. Dr. med. Volkmar Glaser) meint das Über-sich-hinaus-Spüren in den Umraum mit allen Sinnen. Transsensus entsteht, wenn sich der Mensch einer Person oder einer Sache innerlich zuwendet und ganz anwesend ist in dem, was er tut.

 

Diese wache Bezugnahme setzt eine nervale Steuerung in Gang. Der Tonus von Muskulatur und Gewebe passt sich der Situation entsprechend an. Es entsteht Atemraum. Transsensus fördert das Empfinden für den Eigenraum und den Raum um sich herum. Bewegungsabläufe werden harmonisch, geschmeidig und zielgerichtet. Die Veränderung ist hörbar im Sprechen und erfahrbar auf der emotionalen Ebene: Sich schlaff, gehetzt oder gedrängt fühlen weicht dem Gefühl von Kraft, Zuversicht und Selbstvertrauen. Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit werden gefördert.